Nominierung zu den Nationalteams

Nominierung zu den Nationalteams

08.06.2021

Michaela Grzywatz für Faustball-WM nominiert
Bestreitet ihre zweite Weltmeisterschaft: Michaela Grzywatz vom Ahlhorner SV.
Mieke Kienast führt deutsche U 18-Faustballerinnen bei Weltmeisterschaft als Kapitänin aufs Feld


Bereits über WM-Erfahrung bei den Frauen verfügt Michaela Grzywatz. Die Ahlhorner Abwehrspielerin gehörte bereits beim Gewinn des WM-Titels 2018 in Linz zum deutschen Aufgebot – blieb nach einer Verletzung im Abschlusstraining aber ohne Einsatz. Ein Jahr zuvor und ein Jahr darauf jubelte sie bei den Europameisterschaften in Calw und Tschechien ebenfalls ganz oben auf dem Podest. Nach der langen Coronazwangspause dürfte die Vorfreude auf ihre zweite WM riesig sein.
WM-Kader
Angriff: Henriette Schell, Stephanie Dannecker (beide TSV Calw), Sonja Pfrommer (TSV Dennach), Svenja Schröder (TV Segnitz)
Zuspiel: Anna-Lisa Aldinger (TSV Dennach), Hinrike Seitz (TV Jahn Schneverdingen)
Abwehr: Theresa Schröder, Luca von Loh (beide TV Jahn Schneverdingen), Ida Hollmann (TV Brettorf), Michaela Grzywatz (Ahlhorner SV)

Zeitgleich mit der Weltmeisterschaft der Frauen finden die WM-Titelkämpfe der U 18 in Grieskirchen statt. Mit Jordan Nadermann und Mieke Kienast haben es dabei zwei Talente vom Ahlhorner SV in den Kader der weiblichen U18 geschafft. Für Nadermann ist es dabei die erste Nominierung ins Nationalteam. „Es ist kaum zu realisieren, ich freue mich riesig“, sagt sie. Während der Trainingseinheiten in Segnitz habe der Fokus auf den spielerischen Elementen gelegen. „Wir hatten in Ahlhorn das Glück, recht früh wieder trainieren zu können – wenn auch nur in kleinen Gruppen oder zu zweit“, erzählt sie. Das habe geholfen, sich auf den Lehrgang vorzubereiten. „Jetzt war es natürlich toll, wieder in einer großen Gruppe zu trainieren.“ Das Leistungsniveau habe dabei sehr dicht beieinander gelegen. „Bis zur Nominierung wurde immer wieder betont, wie eng es bei uns im Angriff ist“, erzählt Nadermann. „Das war noch einmal eine Extramotivation für mich.“

Ihre Teamkollegin Mieke Kienast gehörte bereits beim Gewinn des EM-Titels 2019 zum deutschen U 18-Aufgebot. Die Lemwerderanerin wird das Team in Grieskirchen als Kapitänin aufs Feld führen. Bis dahin gibt es für alle Spielerinnen aber noch einige Hausaufgaben zu erledigen. „Jeder wird in dieser Woche noch einmal individuelle Aufgaben bekommen, an denen wir bis zur WM arbeiten sollen“, verrät Jordan Nadermann. Christin Hirsch und Merle Meves vom TV Brettorf verpassten die Nominierung.

Auch Ole Wilke (Ahlhorner SV) schaffte in der männlichen U 18 nicht den Sprung in den WM-Kader. Bundestrainer Kolja Meyer (Vaihingen/Enz) und Co-Trainer Tim Lemke (Brettorf) hatten den Kader in Wangersen zusammengezogen. Für Angreifer Wilke, der einer der jüngsten Akteure beim Lehrgang war, gibt es noch die Chance, an der Europameisterschaft 2022 und an der Weltmeisterschaft 2023 teilzunehmen.

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