Bronzemedaille !!!

Bronzemedaille !!!

02.03.2020

Ahlhornerinnen feiern die Bronzemedaille
nach NWZ - Michael Hiller
SCHNEVERDINGEN /AHLHORN Es war ein Drama in mehreren Akten – doch am Ende gab es für die Faustballerinnen des Ahlhorner SV das erhoffte Happy End: Bei der Deutschen Meisterschaft in Schneverdingen gewann das Team um Spielertrainerin Janna Köhrmann am Sonntag die Bronzemedaille und sorgte damit für einen gelungenen Abschluss der Hallensaison.


Der Meisterschaftsverlauf im Einzelnen:

• Vorrunde: Der Prolog
Als letzte Mannschaft stieg der Ahlhorner SV am Samstagmittag ins DM-Turnier ein. Das lange Warten schien dem Tabellenzweiten der 1. Bundesliga Nord aber nicht geschadet zu haben. Im Gegenteil: Die Ahlhornerinnen waren gegen DM-Neuling TSV Pfungstadt von Beginn an hellwach und ließen den Hessinnen beim 3:0-Erfolg (11:8, 11:5, 11:7) nicht den Hauch einer Chance. Zwar konnte das junge TSV-Team den Favoriten immer wieder in lange Ballwechsel verwickeln, die Punkte machte aber meist der ASV.

Da zuvor auch der TSV Dennach gegen Pfungstadt klar gewonnen hatte, standen der ASV und der TSV bereits vor ihrem direkten Duell zum Abschluss des Tages als Halbfinalteilnehmer fest. „Wir waren nicht mehr ganz so konzentriert“, sagte Ahlhorns Spielertrainerin zur 1:3-Niederlage (11:9, 8:11, 5:11, 4:11) und dem damit verpassten Gruppensieg. Für sie war es in dieser Partie ebenso wichtig, dass alle Spielerinnen zum Einsatz kamen. „Das stand für mich im Fokus“, so Köhrmann.

• Drama im Halbfinale
Am Sonntagmorgen kam es im ersten Halbfinale zum Duell zwischen dem Ahlhorner SV und dem TSV Calw. Der ASV betrat die Halle als amtierender Feldmeister, Calw wiederum hatte die Hallen-DM vor einem Jahr in Hundsmühlen gewonnen und war Titelverteidiger. „Eigentlich liegt uns Calw richtig gut und war fast schon unser Wunschgegner“, meinte Köhrmann.

Beide Teams lieferten sich einen packenden Schlagabtausch. Der ASV legte zweimal die Satzführung vor (11:8, 12:10), doch die Süddeutschen schafften in den Sätzen zwei und vier jeweils den Ausgleich (12:10, 11:9). Vor allem die beiden Schlagleute des TSV, Henriette Schell und Stephanie Dannecker, stellten die Ahlhornerinnen immer wieder vor Probleme. „Die beiden sind einfach Weltklasse“, zollte Ahlhorns Spielertrainerin den Gegnerinnen Respekt.

An Dramatik nicht zu überbieten war schließlich der fünfte Satz. Bei 8:4 steht Ahlhorn kurz vorm Finaleinzug, und doch lässt sich das Team die Butter vom Brot nehmen (9:11). „Das darf uns nicht passieren“, meinte Janna Köhrmann enttäuscht. „Vielleicht waren wir mit den Gedanken schon im Finale. Am Ende war es auch eine Nervensache.“

• Glückliches Ende
Die Niederlage gegen Calw hatte Körner gekostet. „Wir mussten uns noch einmal neu orientieren – und wir wollten unbedingt die Medaille“, beschrieb die ASV-Spielertrainerin die Stimmung vor dem kleinen Finale gegen Dennach. Die Ahlhornerinnen gewannen den ersten Satz nervenstark mit 12:10, ließen dann aber stark nach und verloren die folgenden beiden Durchgänge (6:11, 7:11). Im vierten Satz verspielte der ASV eine 8:3-Führung und stand beim 8:9 schon mit dem Rücken zur Wand. Imke Schröder und Pia Neuefeind holten die Führung aber zurück – und mit 11:9 erzwang man den Entscheidungssatz. Hier sorgte Ahlhorn für die Vorentscheidung und machte aus einem 2:4 ein 9:4. Wenig später war der Jubel groß. „Wir hatten am Ende den größeren Siegeswillen“, freute sich Köhrmann.

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