Ahlhorn gewinnt beide Spiele

Ahlhorn gewinnt beide Spiele

02.08.2020

Nach über vier Monaten ohne Spiel haben sich die Fans am Sonntag über dreieinhalb Stunden Bundesliga-Faustball in Ahlhorn freuen können. Dort trafen in Gruppe B die Frauen des Ahlhorner SV, SV Moslesfehn und Wardenburger TV zum Auftakt in die Feldsaison aufeinander.

Nach NWZ - Gloria Balthasar:


Ahlhorner SV - Wardenburger TV 3:1 (11:9, 11:5, 8:11, 11:6). Gegen den Aufsteiger taten sich die Gastgeberinnen und amtierende Deutsche Meisterinnen auf dem Feld zunächst schwer. Beim Stand von 7:8 nahm Ahlhorn eine Auszeit, nach der die Gastgeberinnen zunächst zum 9:9 ausgleichen konnten, und Angreiferin Imke Schröder in der Folge den Satzgewinn klarmachte. Im zweiten Durchgang agierte der ASV souveräner und ließ nichts anbrennen.

Wardenburg wechselte im dritten Satz Anna Carstens für Sabrina Rohling ein – und die zeigte eine starke Leistung, mit der man Ahlhorn unter Druck setzte und den Anschluss schaffte. Auch im vierten Satz erwies sich der Aufsteiger als zäher Konkurrent, am Ende setzten sich aber die erfahrenen Ahlhornerinnen klar durch.



Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 3:0 (11:4, 11:7, 11:6). Den ersten Abschnitt dominierten die Gastgeberinnen, die erholter in die Partie gehen konnten. Über 4:2 und 9:4 holten sie sich die Führung. Im zweiten Satz hatten die Gäste dann zunächst die Nase vorn. Erst nach einer Ahlhorner Auszeit beim Stand von 2:5 kämpfte sich das Team um Spielertrainerin Janna Köhrmann wieder heran und übernahm die Führung – die souverän nach Hause gebracht wurde.

Im dritten Satz spielten die Gastgeberinnen befreit auf. Michaela Grzywatz und Sarah Reinecke holten in der Abwehr auch scheinbar unmögliche Bälle – und im Angriff trumpfte neben Imke Schröder auch Nachwuchstalent Tokessa Köhler-Schwartjes auf. Zwei Matchbälle konnte Moslesfehn noch abwehren, dann machte Ahlhorn den Sieg klar.

„Im zweiten Spiel hat die Tagesform entschieden, da waren wir gut drauf. Vor allem Tokessa hat mit ihren Angaben richtig glänzen können“, lobte Köhrmann. Und auch Moslesfehns Trainer Till Oldenbostel fand positive Worte für den Gegner: „Ahlhorn hat clever gespielt und kaum Fehler gemacht. Wir haben es leider nicht geschafft, Druck auszuüben.“ Dennoch freue man sich natürlich über den Einzug in die zweite Quali-Runde.

2. QUALI-RUNDE
Drei Landkreis-Teams haben den Sprung in die zweite Runde geschafft. Als Erster der Gruppe B trifft Ahlhorn auf den SV Düdenbüttel (2. Gruppe A) und TV Brettorf (2. Gruppe C). Damit kommt es am 16. August in Brettorf erneut zu einem Landkreis-Derby. Der SV Moslesfehn trifft als Zweiter der Gruppe B auf TV Jahn Schneverdingen (1. Gruppe A) und VfL Kellinghusen (1. Gruppe C).

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Ahlhorner SV