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Samstag, 11. Februar, 9:30 Uhr, männliche U 10 - großer Spieltag in Ahlhorn!!!
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Europacup-Vizemeister 03.07.2010

04.07.2010 – Faustball Europacup der Frauen in Lana / Italien Lana/Italien. „Das war ein großer Kampf der beiden besten europäischen Spitzenteams!“ zollte der Präsident des Internationalen Faustball Verbandes, Ernesto Dohnalek, dem Finale um den Europacup der Frauen zwischen dem Ahlhorner SV und Union Arnreit (AUT) das höchste Lob. Nur äußerst knapp musste sich der Ahlhorner SV im Kampf um den europäischen Thron nach knapp zweistündiger Spielzeit in der Gluthitze von Lana mit 2:3 geschlagen geben.


„Wir können erhobenen Hauptes vom Feld gehen. Mein Team hat eine sensationelle Leistung gebracht!“ war Ahlhorns Trainerin Edda Meiners mit dem Auftreten ihrer Mannschaft vollauf zufrieden.

Die Bronzemedaille erkämpfte ASKÖ Urfahr (AUT) vor dem amtierenden deutschen Meister SV Moslesfehn.
5. SU Raika Zwettl (AUT), 6. FBE Schlieren (SUI), 7. FB Embrach (SUI), 8. SSV Bozen.
  (ITA).
   
Nach den jeweiligen zweiten Plätzen in der Vorrunde (Ergebnisse siehe unter www.ahlhornersv.de ) des Ahlhorner SV und des SV Moslesfehn standen beide Teams am Samstag im Halbfinale.

Hier traf SV Moslesfehn zuerst auf Union Arnreit. Die von Manfred Grüning und Doris Schmertmann gecoachte Mannschaft lag schnell mit 0:2 Sätzen in Rückstand, bevor das 11:9 im dritten Durchgang Hoffnung auf eine Wende machte. Doch Arnreit konnterte eiskalt und gewann Durchgang vier mit 11:3.

Im Spiel um die Bronzemedaille startete Moslesfehn gegen ASKÖ Urfahr verheißungsvoll. „Der Knackpunkt war Satz Nummer Zwei. Den durften wir nicht in der Verlängerung verlieren!“ sagte Trainer Manfred Grüning.
Trotz des undankbaren vierten Ranges hatte Moslesfehn kräftig im Konzert der starken europäischen Teams mitgemischt und sich teuer verkauft !

Der Ahlhorfner SV traf im Halbfinale auf das andere hochklassige österreichsiche Team, ASKÖ Linz. Nach dem fast programmgemäßen 11:9 im ersten Durchgang verlor der ASV anschließend in der Verlängerung und auch noch den dritten Satz. Damit stand man mit dem Rücken zur Wand. Mit einer immensen Energieleistung schaffte der ASV dem 2:2 Ausgleich, um im Entscheidungssatz deutlich zu siegen.
  „Beim Europacup wird einem nichts geschenkt! Vielleicht hat uns dieses Match schon vor dem Finale zu viel Kraft gekostet?“ überlegte Edda Meiners.

Das Finale um den Europacup, Ahlhorner SV gegen Union Arnreit, machte dann seinem Namen alle Ehre.
Schon der erste Durchgang ging in die Verlängerung, mit dem besseren Ende für Ahlhorn. Europa zur Zeit wohl beste Angreiferin, die Österreicherin Magdalena Lindorfer in Arnreits Diensten, sorgte dann mit sensationellen Angriffen für den Satzausgleich.
Starke Abwehraktionen von Sabine Ansel, Annika Lohse und Janna Meiners brachten Ahlhorn anschließend mit 10:7 in Front. Der Satzball wollte jedoch nicht gelingen. Im Gegenteil, Arnreit drehte den Satz zum 15:13 Sieg.
Mental schien nach diesen vergebenen Chancen das ASV Team am Ende. Doch angetrieben vom unbedingten Siegeswillen schaffte man, sogar auf der vermeintlich schlechteren Spielseite gegen den aufkommenden Wind, unter dem großen Jubel der deutschen (besonders auch der Moslesfehner) Fans den 2:2 Satzausgleich.
Lange Ballwechsel kennzeichneten den Entscheidungssatz. Beide Teams mussten dem hohen Kräfteverschleiß Tribut zollen. Die entscheidenden Punkte gelangen in dieser Spielphase jedoch meistens Union Arnreit zum grenzenlosen Jubel der zahlreichen österreichischen Schlachtenbummler über den Europacuperfolg.
„Ich muss anerkennen, am Ende ein verdienter Erfolg!“ gratulierte Ahlhorns Trainerin Edda Meiners dem neuen (und alten) Europacupsieger.

 

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