Ahlhorner SV Faustballsport

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Samstag, 11. Februar, 9:30 Uhr, männliche U 10 - großer Spieltag in Ahlhorn!!!
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Verbandsliga, Männer

Vorschau Feldsaison 2010 08.05.2010 – Faustball Bundesliga

02.05.2010 – Wunschtraum: Doppelpack! Das wär’s doch, traumhaft: Wie des Öfteren in letzter Zeit nehmen Frauen und Männer des ASV an der Deutschen Meisterschaft teil, und dann noch unmittelbar vor der Haustür! Aktive wie Fans müssen nicht übernachten, keine langen Fahrten, keine Strapazen auf sich nehmen - alles wie vor gut 25 Jahren.


Damals aber gewannen wir im eigenen Stadion die - immer noch ebenso einzigartige wie legendäre - Doppelmeisterschaft.
Zweimal noch verpasste Blau-Weiß seither nur hauchdünn die Wiederholung dieses Husarinnen- und Husarenstreichs: In Heinsberg im Jahre 2003, als sich unsere Frauen mit den TVs aus Schneverdingen und Voerde noch heiße, heiße Kämpfe um die nationale und kontinentale Vorherrschaft im Faustballsport lieferten, hielten Eddas Mädel die Niederrheinländerinnen um Petra Schmitthuysen souverän nieder und avancierten rein und unangefochten zum neuen Champion der Republik. Die Männer aber „kickten“ in einem irren Halbfinale den Brettorfer Nachbarn, den damals absoluten Titelfavoriten, aus dem Wettbewerb, mussten sich im Endspiel allerdings der rot-weißen Lebert-Routine vom Deutschen Eck beugen. Diese Konstellation - wenn auch natürlich mit anderen Gegnern - wiederholte sich jüngst in Hundsmühlen sowie im bayerischen Staffelstein.
Und angesichts der Erfolge der letzten Zeit wäre es ja sicher der Hammer, wenn im September 2010 wieder beide Teams um DM-Ehren fighten dürften, wie gesagt: vor der Haustür! Aber wir wären nicht „Faustball in Ahlhorn“, wenn wir nicht wie stets zur Vorsicht und Bedächtigkeit mahnen würden. Sicherlich sprechen die Erfolge der jüngsten Zeit für unsere Teams. Doch in beiden Nordstaffeln des Faustballoberhauses wird es auch im Sommer 2010 durchaus eng werden können: Mit dem amtierenden Deutschen Feldmeister SV Moslesfehn agiert zumindest ein Verein schon längst auf Augenhöhe mit unserem erfahrenen Frauenteam, und Westfalia Hamm wie Jahn Schneverdingen sind jederzeit für ein Vordringen in die Spitzengruppe der Nordliga gut. VfK Berlin, die Aufsteiger aus Eldagsen und Selsingen sowie die Mädel aus Braschoss und Schülp erwartet man zwar (noch) nicht unter den DM-Qualifikanten, doch werden sie die Punkte nicht im Briefumschlag nach Ahlhorn schicken wollen.
Bei den Männern steht uns wohl eine noch viel engere Kiste bevor! Zwar muss man angesichts der Leistungen in jüngster Vergangenheit die Truppen aus Berlin, Hammah und Brettorf als Hauptkonkurrenten unserer Jungs betrachten, und aus diesem Quartett, so erwarten die Insider, dürften die DM-Teilnehmer sich rekrutieren. Aber vor allem Hannover, vielleicht auch Moslesfehn, Voerde und Wuppertal - da sieht die Lage bei den Männern wie bei den Frauen ähnlich aus - werden für manche Überraschung gut sein. Wichtig in jedem Falle, dass sich bei den Underdogs nicht die Butter vom Brot oder den Knochen aus dem Napf nehmen lässt, wer auf den DM-Zug springen möchte. So wird es im weiblichen wie im männlichen Lager nicht nur zwischen den Top-Teams zu ganz heißen Matches kommen.
Eddas Mädels und die Kreye-Jungs dürften dabei aber durchaus gut gerüstet und zuversichtlich ins Rennen gehen. Wesentliche Veränderungen im Mannschaftsgefüge haben sich nicht ergeben, wenn auch berufliche und schulische Belastungen, die OP von Christoph Johannes oder der Umzug von Marie-Theres Warnick nach Süddeutschland Sand in das ASV-Getriebe streuen könnten. Die vorsichtige Integration junger Nachwuchskräfte wie Sarah Meyer oder Celina Minx auf der einen oder Mats und Tim Albrecht sowie als jüngstes Beispiel Kevin Wiese auf der anderen Seite - angesichts unserer intensiven Jugendarbeit ein sensibles, aber effektives Vorgehen - mag momentan bei den Männern ein wenig weiter gediehen sein, hat sich aber immer als der Weg erwiesen, der am glattesten mit der Sportphilosophie des ASV zur Deckung gebracht werden kann. Und wer, wenn nicht Vereine wie Brettorf oder wir, sollte ihn beschreiten können? Wo sonst sollte unsere Stärke liegen? Stars machen, nicht Stars „kaufen“, sollte weiterhin unsere Devise lauten.
Neben den Youngsters bauen wir mehr denn je auf unsere Routine. Mit den Meiners, Sabine Ansel, Annika Lohse, aber auch Nils-Christoffer Carl verfügen wir nach wie vor über Akteure, die nicht nur kurz in die Lethe getaucht wurden, sondern längst mit allen Wassern gewaschen sind. Und wenn Jung und Alt harmonisch im Mannschafts- und Sozialgefüge vereint werden können, wenn wir von außen und innen keinen zu großen Erfolgsdruck aufbauen und wenn das Glück schließlich den blau-weißen Farben ein wenig gewogen bleibt, warum sollten wir dann im September nicht in der Tat mir riesigem Tross und mit zwei Mannschaften gen Delmenhorst aufbrechen - wieder im Doppelpack? Ja, das wär’s doch wirklich!

 

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