29.01.2010 – Jeder Satz könnte entscheiden FAUSTBALL ASV-Männer vor Schlüsselspiel gegen Berlin – TVB gegen Voerde (nach NWZ)
ASV-TRAINER RALF KREYE HOFFT AUF ERSCHÖPFTE BERLINER. TVB MUSS EINEN KANTERSIEG BEIM TABELLENLETZTEN HOLEN.
VON TIMO EBBERS
LANDKREIS - Jetzt geht es um die Feinabstimmung: Drei Mannschaften kämpfen in der Faustballbundesliga der Männer um zwei übrige Qualifikationsplätze zur deutschen Meisterschaft. Mitten drin sind der TV Brettorf und der Ahlhorner SV. An den letzten Spieltagen entscheiden nicht mehr nur Siege, sondern auch das Satzverhältnis. Die Brettorfer (Platz drei, 14:6 Punkte, 39:26 Sätze) haben am Sonnabend, ab 16 Uhr beim Tabellenletzten TV Voerde die Gelegenheit, beides aufzupolieren.
Das Schlüsselspiel bestreiten jedoch die Ahlhorner (Platz vier, 12:6, 37:24) in Huntlosen. In der Halle am Marschkamp empfangen sie am Sonntag ab 11 Uhr den Tabellenzweiten VfK Berlin (14:4, 39:19). Die Berliner müssen am Sonnabend bereits beim Tabellenführer MTV Hammah (16:2, 43:10) antreten – für Ralf Kreye, Trainer des ASV, eine günstige Konstellation: „Die Berliner haben dort ihre Niederlage aus dem Hinspiel gutzumachen. Die müssten dann eigentlich ausgepowert sein“, hofft er. Entsprechend motiviert ist der ASV. „Die Jungs wissen, um was es geht. Alle sind an Bord, es herrscht eine gute Spannung“, teilt Kreye mit. Allerdings warnt er vor zu hohen Zielen: „Wir dürfen nicht denken, dass wir gegen den VfK gewinnen müssen. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir gegen Berlin überhaupt das letzte Mal gewonnen haben. Wichtig ist, dass wir möglichst viele Sätze holen.“
Kreye spielt auf das Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem TV Brettorf an. Der TVB hat nur zwei Spiele offen – eines weniger als die Konkurrenz. Umso wichtiger ist es, sich in Voerde keine Blöße zu geben. „Ganz klar, für uns zählt nur ein Sieg. Und wir sollten hoch gewinnen“, sagt Trainer Klaus Tabke. Wie Kreye weiß auch er: „Jeder Satz zählt.“ Doch nach der Derby-Niederlage gegen den ASV geht es auch darum, sich wieder den Kopf frei zu spielen und Spaß zu haben. „Wir haben schon im Training ein paar Spiele zum Spaß gemacht“, sagt Tabke. Vor allem dürften seine Männer gegen Voerde nicht verkrampfen. Tabkes Ansage ist jedenfalls eingängig: „Wir müssen gewinnen. Und dann werden wir sehen, was die Strategen aus Ahlhorn und Berlin machen.“