02.07.2009 – SSF verdrängt DSF Aktualisiert um 13:43 | 02.07.2009 ZÜRICH - Seit gestern Mittwoch sendet das Schweizer Sportfernsehen. Beachvolleyball und Faustball statt Bundesliga und Wimbledon. Wie akzeptiert der Schweizer TV-Zuschauer diesen Programmwechsel? Neben Lässer soll auch Ex-Fussballer Jörg Stiel als Moderator für Quoten sorgen. (nach Blick.ch)
Neuer TV-Sportsender in der Schweiz!
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Schweizer Sportfernsehen Lässer und Stiel lassens krachen
Grosse Freude bei den Schweizer Randsport-Athleten: Seit gestern Mittwoch um 12 Uhr sendet das Schweizer Sportfernsehen (SSF).
Der Start gelingt ausgezeichnet. Programmleiterin und Aushängeschild Claudia Lässer begrüsst zur ersten Magazin-Sendung niemand Geringeren als Ski-Legende Bernard Russi zum Interview im neuen SSF-Studio.
Die Aufmachung wirkt optisch überraschend dynamisch und jung. Nicht mehr miefig provinziell wie in den letzten Monaten die Live-Übertragungen auf Star-TV. Lässer führt professionell und locker durchs Programm.
Mager- statt Feinkost
Auf dem Menuplan von SSF stehen in Zukunft Challenge-League-Fussball, Handball, Beachvolleyball, Faustball, etc.
Wie akzeptiert der TV-Gourmet diese Umstellung von Fein- auf Magerkost? Von Welt- auf Regionalklasse?
Der Haken an der ganzen Sache ist nämlich, dass SSF in vielen TV-Regionen der Schweiz das bis anhin etablierte Deutsche Sportfernsehen (DSF) vom Sendeplatz verdrängt hat. Beachvolleyball und Faustball statt Bundesliga und Wimbledon. Man fragt sich, wie die TV-Zuschauer auf diesen Menu-Wechsel reagieren. (msc)