02.06.2009 – Internationales Deutsches Turnfest in Frankfurt vom 31.05.-03.06.2009 Bericht von Rafaela Djorovic, Felicia Gißler, Anna Keyser, Rieka Köhne, Vanessa Manzek, Lisa Sturitis und Janna Wintermann (mit Anmerkungen der C1-Mädchen) Schon das Kofferpacken
am Vortag der Abreise war aufregend. Hoffentlich fehlt auch nichts! Habe ich genug Sportsachen eingepackt? Habe ich auch nichts von dem vergessen, was Edda aufgeschrieben hat? Und wie ist das mit Essen und Trinken für die Fahrt? Ach ja, und ein Brot sollte ich auch noch mitbringen! Gut, ich denke, ich habe wirklich an alles gedacht. Nur, wie soll ich so viele Sachen in einen Koffer bekommen? Naja, einen Rucksack packe ich dann extra mit Schwimmsachen und meine Sporttasche brauche ich ja auch. Damit habe ich dann einen Koffer, einen Rucksack, eine Sporttasche, eine Kulturtasche, einen Schlafsack und eine Luftmatratze. Oh je, so viel Gepäck für 5 Tage! Was ist, wenn die anderen auch so viel mitbringen? (Von Vanessa)
Am Samstag haben wir uns dann auf dem Dorfgemeinschaftsplatz getroffen. Eigentlich sollte um 10:00 Uhr Abfahrt sein. Die meisten der 33 Teilnehmer waren ja auch rechtzeitig da. Die 5 Damen der Bundesligamannschaft sind extra gefahren, so dass am Dorfgemeinschaftsplatz 28 Teilnehmer sein sollten. Und es zeigte sich, dass dann alle ziemlich viel Gepäck dabei hatten. Um 10:00 Uhr waren die 4 Fahrzeuge randvoll gepackt und wir dachten, nun können wir starten. Allerdings hatten wir übersehen, dass noch 2 Mädchen fehlten. Und die kamen mit richtig großen Koffern! Also mussten die Fahrzeuge wieder ausladen und neu gepackt werden. In jeden Stauraum, auch noch so klein, wurde irgendwas hinein gestopft. Schließlich musste kein Gepäckstück in Ahlhorn bleiben und gegen 10:30 Uhr konnten wir endlich starten. War das aufregend!!!
Die Fahrt verging recht schnell. Nur einmal haben wir eine kurze Pause gemacht. Schließlich wollten wir alle ja ganz schnell in Frankfurt ankommen. Gegen 14:30 Uhr waren wir auch endlich in der Carlo-Mierendorf-Schule in Frankfurt-Preungesheim. Während sich Edda und Ulli um die Zimmerverteilung gekümmert haben, luden wir schon einmal die Fahrzeuge aus. Erst jetzt wurde deutlich, was 28 Personen so alles mitschleppen, denn nun stand das Gepäck zum ersten Mal auf einem großen Haufen! Ulli, Tischi und die Jungs teilten sich einen Klassenraum, Edda, Sandra und wir Mädchen einen anderen. Die Damen waren, mit anderen Turnfestteilnehmern, in einem weiteren Klassenraum untergebracht. Nun ging es dann los mit Luftmatratzen aufpusten und Zimmer einräumen. So ein Klassenzimmer ist doch ganz schön klein, wenn da 21 Personen drin schlafen sollen! Aus dem Bett fallen konnte jedenfalls niemand, so dicht lagen wir nebeneinander! Und das Chaos war vorhersehbar!
Nachdem alle Betten fertig waren, wollten wir das erste Mal mit der U-Bahn in die Innenstadt fahren. Die Teilnehmer des letzen Landesturnfestes in Braunschweig hatten uns Turnfest-Neulingen berichtet, dass sie dort alleine in die Stadt durften. Darauf freuten wir uns alle. Doch es kam, leider, ganz anders! Während die 13-17jährigen Mädchen alleine starten durften (Rückkehr wurde von Edda mit 24:00 Uhr vorgegeben), mussten die 11-12jährigen Mädchen und Jungen bei den Betreuern bleiben. Okay, so haben wir uns gedacht, aber nur heute! Danach wollten wir alleine losziehen. Auf ging es mit der U-Bahn. Am Römer sind wir dann ausgestiegen und Richtung Fluss-Fest-Meile gelaufen. Die Stadt war total überfüllt. Trotzdem haben wir in der Nähe der VIP-Tribüne einen Stehplatz in der ersten Reihe gefunden und konnten den Festumzug bewundern. Und da zeigte sich, dass auch unsere Betreuer nicht perfekt sind, denn niemand hatte einen Fotoapparat eingesteckt! Der Festumzug war sehr interessant. Die verschiedenen Landesturnverbände haben sich präsentiert. Einzelne Vereine stellten ihren Sport in Form kleiner Vorführungen vor. Doch irgendwann konnten wir einfach nicht mehr stehen. Wobei wir Mädchen deutlich mehr Durchhaltevermögen bewiesen haben als die Jungen! Nach einer kurzen Stärkung mit Eis sind wir dann zur Fluss-Fest-Meile weiter gezogen. Hier waren noch mehr Leute. Es war wirklich schwierig in der Gruppe zusammen zu bleiben. Außerdem taten uns die Füße weh und wir hatten Hunger und Durst. Auf der Fluss-Fest-Meile kam dann die üble Überraschung. Was war hier alles teuer! Getränke um die € 3,00 und Kleinigkeiten zu Essen nicht unter € 5,00. Da sind uns dann Hunger und Durst ziemlich schnell vergangen und nur ganz wenige von uns haben etwas gekauft. Schließlich hatten wir in der Schule noch Proviant von der Fahrt. Also, zurück zur Schule! Erst einmal mussten wir uns aber durch die Menschenmassen kämpfen, um den Hauptbahnhof zu erreichen. Hier war es dann gut, dass die Betreuer bei uns waren. Die richtige U-Bahn zu finden war nämlich gar nicht so einfach, wie wir uns das gedacht hatten!
In der Schule angekommen haben wir dann unsere Taschen geplündert. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir dann das befürchtete Chaos in unserem Klassenzimmer. Nachdem die Taschen und Koffer erst einmal geöffnet waren, war es kaum noch möglich, Ordnung zu halten. Aber egal! Das ist Turnfestatmosphäre! Nachdem wir nun ein wenig ausgeruht, gegessen und getrunken hatten, stellten wir fest, dass wir doch eigentlich gerne an der Fluss-Fest-Meile geblieben wären, um die Laser-Show zu sehen. So mussten wir uns damit zufrieden geben, auf dem Schulhof Faustball zu spielen. Um 23:00 Uhr unterbrachen dann Edda und Sandra unser Spiel und teilten mit, dass wir uns bettfertig machen sollten. Und das am ersten Abend des Turnfestes, wo wir doch am nächsten Tag noch gar nicht spielen mussten! Wir fügten uns also unserem Schicksal und quatschten dann ganz munter in Klassenzimmer weiter. So nach und nach trudelten auch die „Großen“ ein und um 23:45 Uhr schließlich auch Edda und Sandra. Jetzt fehlten nur noch drei aus unserer Truppe, die ganz kurz nach Mitternacht eintrafen. Nun mussten wir doch tatsächlich das Licht ausmachen und ruhig sein! Waren wir auch, aber das eine oder andere Handy meldete sich während der Nacht und es wurden munter SMS verschickt. Also nichts mit ruhig und entspannt schlafen. Ausschlafen ging schon gar nicht, denn Edda stand bereits um 06:00 Uhr auf, da die 15-18jährigen morgens spielen mussten (so dachte zumindest Edda)!
Nachdem die „Großen“ dann abgefahren waren, standen wir langsam auf und gingen frühstücken. Schließlich hatten wir doch versprochen mal kurz auf dem Platz vorbei zu schauen. Das Frühstück war dann doch etwas anders als erwartet. Da stand ein Schild mit Ernährungsempfehlung: 1 ½ Brötchen, usw. Sollte das jetzt heißen, dass wir wirklich pro Person nur 1 ½ Brötchen essen durften? Wir waren etwas verunsichert. Eigentlich hatten wir geplant noch belegte Brötchen für den Tag mitzunehmen, da in Frankfurt ja alles ziemlich teuer war. Nun gut, nach dem Frühstück sind wir dann zur U-Bahn. Mit der U5 ging es dann bis zur Konstablerwache, dort umsteigen in die S3 nach Neu-Isenburg. Hört sich soweit ja ganz gut an, nur leider ist Sonntag und die Bahnen fahren nicht so häufig wie an Wochentagen. Also brauchten wir für die Strecke von der Schule bis ins Faustballstadion ca. 1 ½ Stunden! Im Stadion angetroffen trafen wir dann Janna und Marie-Therese (mit Maskottchen Nancy), aber weder Edda noch die großen Mädchen. Janna erzählte uns dann, dass die Spiele erst am Nachmittag sind und Edda uns alle umsonst so früh geweckt hat. Naja, dafür haben wir später erfahren, dass das Duschen für Edda am Morgen auch eine Überraschung bereit gehalten hat. Als Edda dann nämlich nur mit Handtuch „bekleidet“ aus der Dusche in den Umkleideraum kam, saßen dort 3 junge Brettorfer, (Namen können bei Edda erfragt werden) die die Nacht durchgefeiert hatten, in der Damenumkleidekabine. Edda war wohl wirklich „begeistert“. Leider hat niemand von uns mitbekommen, mit welchen Worten Edda die Brettorfer dann aus der Umkleidekabine geschmissen hat (wir hätten gerne Mäuschen gespielt)! Doch zurück zu uns. Nun standen wir also in Neu-Isenburg. Auf die Spiele am Nachmittag warten wollten wir auch nicht wirklich. Sandra wollte in die Messe-Hallen. Da hatten wir auch nicht wirklich Lust zu. Also, Kompromisslösung, zurück zur Schule und Schwimmsachen holen. Auf dem Weg zur Schule dann noch ein kurzer Abstecher zu McDonalds. So wurde der Nachmittag dann noch ganz lustig, außer für Feli und Lisa, die nicht schwimmen wollten aber trotzdem mit mussten. Das Panoramabad Bornhorst war ganz schön, mit Außenbereich und großer Rutsche. Um 17:00 Uhr haben wir uns auf den Rückweg zur Schule gemacht. Dort trafen wir auf Edda und den Rest. Die älteren Mädchen durften wieder alleine losziehen, mussten diesmal aber eher zurück sein, wegen der Verspätung am Vorabend. Wir mussten wieder bei Edda und Sandra bleiben und sollten zum Essen mitgehen. Dabei hatten wir alle gar keinen Hunger! In der Döner-Bude haben sich dann auch nur Rieka und Vanessa etwas zu Essen bestellt. Doch als die beiden dann so am Essen waren bekam auch der Rest von uns Appetit, so dass noch nachbestellt wurde. Anschließend haben wir auf dem Schulhof wieder Faustball gespielt und wir haben im Klassenraum noch geredet. Bis Sandra dann kam und fragte, ob wir eine Ratte gesehen hätten. Ratte, igitt! Kreischen und Quietschen aus unseren Reihen. Hektisches Suchen in unserem Gepäck. Schließlich erbarmte sich Vanessa nachfragen zu gehen, was es dann mit der Ratte auf sich hätte. Sie kam mit der Antwort „Flo vermisst seine Ratte“ und „es handelt sich um eine sehr seltene, schwarz-weiß gestreifte Zebra-Ratte“ wieder. Nun kamen wir uns doch ziemlich veräppelt vor, weil Flo und Ratte doch ziemlich blöd klingt, und Zebra-Ratte, wo gibt es denn so etwas! Aber wir hatten unseren Spaß bis wir ins Bett geschickt wurden. Die Geschichte mit der Ratte hatte den Vorteil, dass nun unser Gepäck wieder halbwegs durchsortiert war (eigentlich ganz schlau von Sandra). Die Nacht war dann deutlich ruhiger, da Edda ein Handy-Verbot ausgesprochen hatte!
Am Montag mussten wir früh aufstehen, da unsere Spiel um 09:00 Uhr in Neu-Isenburg beginnen sollten. Ziemlich müde sind wir zum Frühstück. Dort hing wieder dieses dämliche Schild mit den Ernährungsempfehlungen. Das war uns egal, diesmal haben wir belegte Brötchen mitgenommen. Nach dem Frühstück haben wir die Sporttaschen in den Bus gepackt, da Ulli mit dem Bus nach Neu-Isenburg fahren wollte. Wir anderen mussten dann zur U-Bahn sprinten, da einige der größeren Mädchen doch ziemlich getrödelt hatten (schminken ist eben wichtiger als frühstücken) und wir die Bahn sonst verpasst hätten. Aber es hat alles geklappt. Auf dem Faustballfeld angekommen, bekamen wir dann erstmalige unsere Gegner zu Gesicht. Außer den uns bekannten Wardenburgern, waren noch Augsburg, Hannover, Ohligs und Segnitz in unserer Gruppe. Unsere älteren Mädchen hatten es mit Schwerin (2 Mannschaften), Oppau, Hannover und Eibach zu tun. Die Mädchen unserer Gruppengegner waren deutlich älter und größer als wir. Trotzdem haben wir gut gespielt und vor allem den Augsburgerinnen, den späteren Teilnehmern in der Runde der besten vier, das Leben schwer gemacht. Leider konnten wir nicht einen Satz gewinnen. Erschöpft, aber keineswegs entmutigt, traten wir dann den Rückweg an. Am nächsten Morgen sollten wir dann wieder ab 09:00 Uhr spielen. In der Schule angekommen erzählten uns die Jungen dann ganz stolz, sie wären alleine U- und S-Bahn gefahren. Sofort sind wir zu Edda und Sandra und wollten auch alleine los. Tja, unser Protest hatte wieder keinen Erfolg. Wir durften nicht alleine los! Stattdessen sollten wir alle mit in eine Pizzeria. Das wollten wir nicht, schließlich gab es noch genug Brot und Nutella. So konnten wir dann wenigstens durchsetzen, in der Schule zu bleiben während Edda und Sandra mit Tischi und Ulli essen gegangen sind. Allerdings waren wir wieder nicht alleine, denn einige der größeren Mädchen waren als „Aufpasser“ in der Schule geblieben. Rafa, Feli und Vanessa haben dann noch Döner bestellt. Da die Döner-Bude keinen Lieferservice hatte, durften die drei schließlich in Begleitung von Carolin die Bestellung abholen. Unterwegs trafen wir dann 2 „Obdachlose“ namens Katharina Höse und Jessica Rönna. Jessi litt einige Tage unter Schock, da ihr zuvor in der U-Bahn ein Obdachloser mit nur 4 Fingern begegnet war (Anmerkung von Carolin). Auch an diesem Abend wurden wir viel zu früh ins Bett geschickt!
Und am Dienstag wieder einmal früh aufstehen. Ganz verschlafen sind wir zum Frühstück und haben danach unsere Sportsachen in den Bus gepackt. Erst jetzt wurde uns gesagt, dass wir diesmal mit den Bussen nach Neu-Isenburg gebracht werden. Also waren wir dann 1 Stunde zu früh auf dem Faustballfeld. So richtig Lust zum Spielen hatten wir so früh am Morgen noch nicht. Aber nun gut. Unser erster Gegner war der Ohligser TV, uns schon bekannt aus den Gruppenspielen. Und wieder haben wir verloren. Wir waren fest entschlossen am heutigen Tag noch ein Spiel zu gewinnen. Die größten Chancen rechneten wir uns im nächsten Spiel gegen Schwerin aus. Der erste Satz lief gut. Wir haben gewonnen! Den zweiten Satz haben wir dann leider verloren und mussten einen dritten Satz spielen. Und da war er unser erster Sieg in diesem Turnier! Dann kam das letzte Spiel gegen Oppau. Auch dieses konnten wir gewinnen, so dass wir am Ende den zehnten Platz belegt haben. Sehnsüchtig haben wir auf die Siegerehrung gewartet, denn danach wollten wir shoppen gehen. Leider wieder nicht alleine! Edda und Sandra ließen sich nicht überreden. Die Jungen hatte uns vorgewarnt, Diskussionen mit Edda seien sinnlos. Wir sollten lieber versuchen Sandra zu überreden. Das wäre einfacher! In der Stadt haben wir noch mehrfach versucht mit Sandra zu diskutieren. Schließlich durften die 13-14jährigen Mädchen doch auch alleine los. Und die Jungen hatten uns erzählt, sie wären am Vormittag auch alleine shoppen gewesen. Warum durften wir dann nicht? Aber leider hatten wir keinen Erfolg. Wir mussten zusammen und bei Sandra bleiben. So viel zu den tollen Tipps der Jungen! Und noch viel schlimmer, Edda hatte uns das Länderspiel um 17:00 Uhr als Pflichtveranstaltung angekündigt. So hatten wir dann wirklich nur sehr wenig Zeit in der Stadt. Dabei hatten wir so tolle Taschen gesehen und die vielen großen Geschäfte, und, und, und! Von unserer Zeit ging dann auch noch ab, dass wir wieder auf die Fluss-Fest-Meile mussten, da Sandra Turnfest-T-Shirts kaufen wollte. Und um 16:00 Uhr mussten wir die U-Bahn nehmen. Vorher haben wir uns immer darüber kaputt gelacht, dass Sandra bei jeden Ein-, Aus- und Umsteigen in S- und U-Bahn uns durchgezählt hat. Diesmal nicht! Denn plötzlich fehlten in der Hektik drei von uns. Sie hatten die falsche Rolltreppe genommen standen auf dem gegenüberliegenden Gleis. Und unsere Bahn fuhr bereits ein! Bevor die Drei dann bei uns waren, war die Bahn weg. Dadurch haben wir unseren Anschlusszug nach Neu-Isenburg verpasst. In der Bahn, die wir nahmen, ging im Tunnel plötzlich das Licht aus und sie wurde immer langsamer. Sollten wir das Länderspiel doch noch verpassen, ohne selber daran schuld zu sein? Leider dauerte die Betriebsstörung der Bahn nicht lange und wir fuhren weiter. Und kamen rechtszeitig in Neu-Isenburg an! Auf dem Fußweg zum Stadion hatten wir es wirklich nicht gerade eilig. Auf halber Strecke trafen wir dann die Jungen. Sie erzählten uns, dass sie das Länderspiel nicht schauen müssten und nun in die Stadt wollten. Jetzt waren wir richtig sauer! Wieso müssen wir zuschauen, die Jungen aber nicht? Und wieso dürfen die Jungen schon wieder alleine in die Stadt? Jetzt wollten wir ins Stadion und mit Edda diskutieren! Das haben wir dann auch getan. Erfolglos! Wir mussten zumindest den ersten Satz anschauen und „durften“ dann mit den älteren Mädchen auf direktem Weg zur Schule zurück fahren. Das Länderspiel begann mit dem Einlaufen der Nationalmannschaften von Deutschland und Österreich. Danach standen alle auf (Warum eigentlich?) und die Nationalhymnen wurden gespielt. Zunächst die von Österreich, anschließend die Deutsche. Hier zeigte sich dann, dass außer Vanessa niemand von uns den Text kannte. Somit haben auch nur Vanessa und Sandra mitgesungen (Macht man das eigentlich?). Danach begann das Spiel und der erste Satz wurde von den Deutschen gewonnen. Endlich durften wir gehen! Wer im Stadion bleiben wollte, konnte natürlich. Diese Chance hat aber nur Vanessa genutzt, die dafür durch Autogramme der deutschen Nationalspieler auf ihrem Fan-Trikot belohnt wurde. Wir, die früher gefahren waren, kamen allerdings nur wenige Minuten vor den Länderspiel-Zuschauern in der Schule an. In einem U-Bahn-Tunnel hatte es gebrannt. Somit kam es zu ziemlichen Verzögerungen. Und die Zuschauer sind mit dem Bus gefahren. Also wieder nichts mit einem Abend ohne Betreuer oder Aufpasser. So langsam nervt das. Wir sind doch auch schon groß!
Zum Abendessen gab es Brot mit Nutella! Unser letzter Abend in Frankfurt und wir saßen wieder in der Schule. Dabei wären wir doch so gerne noch in die Stadt gefahren! Aber alleine durften wir natürlich nicht. Dafür durften wir nun endlich einmal länger aufbleiben. Schließlich war für den nächsten Tag ja nur die Rückfahrt angesagt. Und früh aufstehen brauchten wir auch nicht.
Mittwochmorgen hieß es dann Taschen packen und Autos beladen. Wie sollten nur so viele Sachen in so wenig Autos passen? Es hat geklappt und wir konnten sogar noch Sachen von Edda, Janna, Reem und Cille mitnehmen. Die Rückfahrt verlief sehr ruhig. Wir waren alle müde und dachten schon daran, dass wir am Nachmittag noch lernen müssen, da am nächsten Tag wieder Schule war. Einige sollten da bereits Klassenarbeiten schreiben! Wir kamen so rechtzeitig in Ahlhorn an, dass wir eigentlich noch hätten zum Faustballtraining gehen können. Eigentlich, aber nur eigentlich …