23.03.2009 – Ahlhornerinnen gewinnen Europapokal FAUSTBALL Triumph in der Schweiz – 4:1 im Finale gegen Voerde – Starke Mannschaftsleistung (nach NWZ-Sport, PETER GERKE) IM HALBFINALE HATTE DER ASV DEN GASTGEBER AUS SCHLIEREN MIT 4:1 BEZWUNGEN. ES WAR DER DRITTE EUROPACUP-ERFOLG IN DER HALLE. OLDENBURG - Die Faustballerinnen des Ahlhorner SV haben
zum dritten Mal den Hallen-Europapokal gewonnen. Am Sonntag setzte sich die Mannschaft von Trainerin Edda Meiners in der Schweiz im Endspiel mit 4:1 gegen Titelverteidiger TV Voerde durch. Einen Tag zuvor hatte das Team bereits das Halbfinale gegen Gastgeber TSV Schlieren mit 4:1 gewonnen.
„Das ist ein toller Erfolg“, freute sich Kapitänin Alexa Pabst: „Nach dem Sieg bei der deutschen Meisterschaft in der vergangenen Woche waren wir schon in der Favoritenrolle und freuen uns, gewonnen zu haben.“
Am Sonnabend ging es für die Ahlhornerinnen gegen den Gastgeber, der am Ende Dritter wurde, um den Finaleinzug. Schlieren war für den Ahlhorner SV schwer einzuschätzen. "Unser Vorteil war vielleicht, dass wir nach der gerade beendeten deutschen Meisterschaft noch im Spielrhythmus waren“, meinte die Trainerin Edda Meiners.
Nachdem der erste Durchgang klar gewonnen worden war, mühten sich die ASVerinnen nervenstark mit 15:13 zur 2:0-Satzführung. „Jeder Punkt war hart umkämpft. Sobald wir etwas nachgelassen hatten, kamen die Schweizerinnen wieder heran“, erklärte Alexa Pabst die engen Satzverlauf. Schlieren konnte den dritten Satz für sich entscheiden, doch eine Vorentscheidung fiel in Durchgang vier, den der ASV mit einer 120-prozentigen Leistung zu null gewann. „Da hatten wir eine Serie, uns gelang einfach alles“, erklärte Trainerin Edda Meiners.
Der ASV spielte in folgender Aufstellung: Annika Lohse, Janna Meiners, Marie Therese Warnick, Alexa Pabst, Sarah Meyer, Imke Schröder, Andrea Besser ; Trainerin Edda Meiners.
Der Endspielgegner hieß TV Voerde, der Europapokalverteidiger, das sich gegen den österreichischen Meister Raika Zwettl äußerst umkämpft mit 4:3 durchgesetzt hatte. „Die Mannschaft kannten wir noch aus vielen früheren Partien. Wir konnten sie besser einschätzen und es war daher der vielleicht etwas leichtere Gegner. Doch Voerde hat sich mächtig gewehrt“, räumte Trainerin Edda Meiners ein. Vor allem die schlaggewaltige Ex-Nationalangreiferin Petra Schmitthuyen machte der Ahlhorner Abwehr immer wieder das Leben schwer. "Doch nachdem wir uns immer besser darauf eingestellt hatten, lief es wieder ausgezeichnet!"