17.03.2009 – Europapokal der Frauen in der Schweiz Schlieren/Zürich (SUI). Keine Zeit, sich auf den Lorbeeren des Gewinns der Deutschen Meisterschaft im Hallenfaustball der Frauen auszuruhen, hat der Ahlhorner Sportverein. Nur eine Woche nach dem nationalen Höhepunkt folgt mit dem Europapokal der Frauen im Züricher Vorort Schlieren das internationale Highlight.
„Uns wäre der Ursprungstermin im Januar lieber gewesen, aber wir mussten uns der IFA (International Fistball Association) beugen“ , weiß Trainerin Edda Meiners zu berichten. Doch in Ahlhorn will man sich nicht mit Sachen herumschlagen, die längst entschieden sind. Nun heißt es, in der verbleibenden Woche die nötige mentale Frische zurückzugewinnen, Blessuren der DM auszukurieren, um international bestehen zu können.
Auch die Auslosung der Halbfinalpaarungen unter den vier über die nationalen Meisterschaften qualifizierten Teams meinte es nicht unbedingt gut mit dem Ahlhorner SV. Mit dem Veranstalter, dem Schweizer Meister STV Schlieren, bekam man gleich den schwersten Brocken zugelost. „Nicht umsonst hat sich Schlieren in diesem Jahr für die Ausrichtung dieser Veranstaltung beworben“, erklärt Ahlhorns Trainerin Edda Meiners. „Mit der deutschen Nationalangreiferin Janine Mertsch verfügt Schlieren momentan über eine zweite Top-Angreiferin. Auch die Abwehrreihe um die Schweizer Nationalspielerin Simone Estermann genügt den internationalen Ansprüchen allemal!“
Falls das Halbfinale gewonnen werden sollte, wartet am Sonntag der Gewinner der Partie des Europokalverteidigers TV Voerde und des österreichischen Meisters SU Raika Zwettl auf den Ahlhorner SV. Bei einer Niederlage würde man gegen den Verlierer um die Bronzemedaille kämpfen müssen.
Der Ahlhorner SV wird am Wochenende in folgender Aufstellung auflaufen:
Annika Lohse, Janna Meiners, Sarah Meyer, Alexa Pabst, Andrea Besser, Imke Schröder und Marie Therese Warnick; Edda Meiners (Trainerin).