Ahlhorner SV Faustballsport

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Samstag, 11. Februar, 9:30 Uhr, männliche U 10 - großer Spieltag in Ahlhorn!!!
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DM in Wardenburg 15.03.2009

16.03.2009 – ASV-Team feiert Titelgewinn FAUSTBALL Ahlhornerinnen gewinnen Hallen-Meisterschaft – 3:0-Erfolg im Finale (Ein Bericht der Nordwest-Zeitung) DER GASTGEBENDE SV MOSLEFEHN WURDE VIERTER. ER HATTE ABER EBENFALLS STARK GESPIELT. VON LARS PINGEL (NWZ) HUNDSMüHLEN - All diejenigen, die sich


nach dem Finale der deutschen Hallen-Faustballmeisterschaft der Frauen noch mit einer Bratwurst stärkten, erfuhren das Motto des Sonntagabends in Ahlhorn. „Wir feiern heute eine Fete, der deutsche Meister kommt von der Lethe“, schallte es aus der vor der Verpflegungsstation liegenden Kabine des Ahlhorner SV. Das Team hatte sich in der Halle am Querkanal in Hundsmühlen einem 3:0 (11:7, 11:6, 11:4) über Jahn Schneverdingen den Titel gesichert. Dritter wurde der TV Bretten, der sich gegen die Mannschaft des Gastgebers, den SV Moslesfehn, mit 3:1 (11:3, 9:11, 11:9, 11:7) durchsetzte.

„Wir lieben diesen Sport und sind einfach eine tolle Mannschaft“, erzählte ASV-Angreiferin Marie Therese Warnick nach dem Erfolg im Finale. „Unsere Geschlossenheit hat den Ausschlag gegeben.“ Mit ihrem variablen Spiel beherrschten die Ahlhornerinnen das Finale gegen die Überraschungsmannschaft des Turniers.

Schneverdingen hatte sich als Dritter der Nordstaffel der Bundesliga für den Vergleich der sechs besten deutschen Mannschaften qualifiziert, war mit einem 3:1-Sieg über den TSV Niedernhall (2. Süd) ins Halbfinale eingezogen. Zuvor hatte Jahn gegen den Nordmeister Ahlhorn mit 0:3 verloren. Im Halbfinale besiegte das Jahn-Team dann den Sieger der zweiten Vorrundengruppe, den Süd-Meister TV Bretten, mit 3:1. Im Endspiel war Schneverdingen gegen die konzentrierten Ahlhornerinnen allerdings chancenlos. „Wir wollten möglichst schnell spielen, denn wir hatten im Halbfinale viel Kraft gelassen. Außerdem hatten wir danach Verletzungsprobleme“, sagte ASV-Mannschaftsführerin Alexa Pabst. Ihrem Team gelang es, die Jahn-Hauptangreiferin Laura Marofke unter Druck zu setzen. Zudem erwies sich die Ahlhorner Abwehr als sehr stabil. Die Angreiferinnen Warnick und Andrea Besser, die gute Angaben schlug, verwerteten ihre Chancen konsequent. So war die Partie bereits nach 38 Minuten beendet – und Pabst, Besser, Warnick, Janna Meiners, Sarah Meyer, Imke Schröder, Annika Lohse sowie Trainerin Edda Meiners und Betreuer Daniel Rothmaier durften sich nach einer anstrengenden DM-Endrunde in die Arme fallen.
In der Vorrunde hatte der ASV nach dem Sieg über Schneverdingen mit dem TSV Niedernhall einige Mühe. Er lag bereits mit 1:2 zurück, siegte letztlich aber doch mit 3:2 und wurde Gruppensieger.
Im Halbfinale traf der ASV auf den SV Moslesfehn. In dieser Partie stand der Titelverteidiger kurz vor dem Aus. Gegen ein grandios spielendes und kämpfendes SVM-Team setzten sich die Ahlhornerinnen mit 14:12 im fünften Satz durch. „Dieses Spiel hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt“, sagte Moslesfehns Trainer Frank Kannegießer nach dem letzten Ballwechsel. Nur 15 Minuten nach der der anderthalbstündigen Partie musste der SVM gegen den TV Bretten um den dritten Rang kämpfen. „Das war zu kurz, um das Halbfinale zu verarbeiten. Wir hätten mehr Zeit gebraucht, um ordentlich durchzupusten und uns aufzuwärmen“, erklärte SVM-Mannschaftsführerin Sabrina Ahrens. „Es ist schade, dass wir keine Medaille gewonnen haben.“ Doch der SVM könne die Meisterschaft erhobenen Hauptes verlassen. „Wir haben gut gespielt und alles gegeben“, fand Ahrens. „So lässt sich die Enttäuschung etwas besser verkraften.“ In der Vorrunde hatte der SVM gegen Bretten ebenfalls mit 1:3 verloren. Den Einzug ins Halbfinale machte er mit einem 12:10, 11:4, 9:11 und 13:11 über den TSV Dennach (3. Süd) perfekt.

 

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