10.03.2009 – Faustball – Deutsche Meisterschaft im Hallenfaustball der Frauen am 14./15. März in Wardenburg (Sporthalle Hundsmühlen) Moslesfehn. Ahlhorn. Sie fahren als ungeschlagener Tabellenführer der Bundesliga Nord zur Deutschen Meisterschaft. Die Favoritenrolle haben aber auch andere Teams inne, die im Rahmen des Endrundenturniers über sich hinauswachsen können.
Damit machen sich die Faustballer des Ahlhorner Sportvereins mit sehr gemischten Gefühlen auf den Weg in die Nachbargemeinde Wardenburg, wo am Wochenende das Highlight des nationalen Frauenfaustballs ausgetragen wird.
Vorsichtig – wie es ihre Art ist - fällt die Einschätzung der Trainerin Edda Meiners aus, die aber nach dem überaus erfolgreichen Jahr 2008 nicht mehr „nur“ mit einem Platz auf dem Treppchen zufrieden wäre: "Die Bundesligasaison ist optimal für uns gelaufen, in einer starken Liga haben wir ausgezeichnet gespielt!“ Mit dem ersten Platz in der Bundesliga und als amtierender Deutscher Meister wird der Ahlhorner SV automatisch die Hauptfavoritenrolle gedrängt, auch wenn die Trainerin Probleme bezüglich der optimalen gesundheitlichen Fitness einzelner Spielerinnen anführen möchte.
Nach dem glücklosen Auftreten bei der letzten Hallen-DM, trotz starker Leistungen kam man über einen undankbaren vierten Rang nicht hinaus, will der SV Moslesfehn nun vor eigenem Publikum seine Stärken zeigen. Trainer Frank Kannegießer hofft für seinen SV Moslesfehn diesmal in jedem Fall auf eine Medaille und träumt wegen des Heimvorteils von der Finalteilnahme und auch ein bisschen vom ganz großen Erfolg, dem Meistertitel. „Wenn es bei uns gut läuft, ist alles möglich!“, hat der Trainer sehr großes Vertrauen in die Leistungsfähigkeit seiner Mannschaft. „Schon in der Saison lief es bei uns so gut wie lange nicht mehr. Zur DM werden wir uns noch einmal steigern, da bin ich mir sicher!“, streitet Kannegießer die Mitfavoritenrolle seiner Schützlinge, die sich knapp hinter Ahlhorn als sicherer Zweiter der Nord-Bundesliga für die DM qualifiziert hatten - überhaupt nicht ab.
Die anderen DM-Teilnehmer – vor allem die sehr verstärkten Süd-Bundesligisten TV Bretten, TSV Niedernhall und TSV Dennach sowie der Nord-Dritte TV Jahn Schneverdingen – haben im letzten Jahr mächtig an Boden gut gemacht. „Es wird also eine ganz schwere und sicher eine ausgeglichene Meisterschaft wie lange nicht mehr.", erwarten Edda Meiners und Frank Kannegießer unisono einen sportlichen Leckerbissen für alle Faustballfans.
Um den Einzug in das Halbfinale zu schaffen, muss in der Vorrunde mindestens ein Sieg her. Das gilt sowohl für Ahlhorn als auch für Moslesfehn. Ahlhorn hat mit TSV Niedernhall (Süd-Zweiter) und TV Schneverdingen (Nord-Dritter) vergleichbar schwere Gegner wie der SV Moslesfehn mit TV Bretten (Süd-Erster) und TSV Dennach (Süd-Dritter).
Sollte in den Vorrundenspielen am Sonnabend zumindest der zweite Platz herausspringen, so wartet tags darauf im Halbfinale der Erste der anderen Vorrundengruppe. Wer das sein wird, ist völlig offen. Denkbar wäre auch ein Halbfinale Ahlhorn gegen Moslesfehn.
Zumindest eines der Oldenburger Teams sollte am Ende der Meisterschaft im Finale stehen. Chancen bestehen für beide!
Kontoverbindung : Janka Lohners, KNr.: 0255287600, VR Bank Oldenburg Land West eG (28069092)
Das Aufgebot des Ahlhorner SV (Erster der Bundesliga Nord): Imke Schröder, Andrea Besser, Marie Therese Warnick, (Angriff) Alexa Pabst, Annika Lohse (Abwehr), Janna Meiners, Sarah Meyer (Aufbau und Zuspiel), Trainerin Edda Meiners.
Das Aufgebot des SV Moslesfehn (Zweiter der 1. Bundesliga Nord): Carola Wilke , Sabrina Ahrens , Karen Meyer , Sabine Grüning, (Abwehr) Christina Lütkenhues, Jessica Konen, Kathrin von der Pütten (Zuspiel) , Sandra Mundt , Melanie Zingrosch , Saskia Menken (Angriff), Trainer Frank Kannegießer, Betreuer Manfred Grüning, Simone Cordes.